nachhaltig für die Umwelt

Das Naturschutzzentrum liegt mitten in schönster Erzgebirgsnatur. Das verpflichtet natürlich, mit dem Landschaftbild und den natürlichen Ressourcen schonend umzugehen. Es liegt auf der Hand, regionaltypische Bauweisen und alternative Energien zu nutzen, Abwässer mit der Kraft der Natur zu klären und Energie zu sparen.

Nachhaltigkeit ist in aller Munde, wir versuchen es in die Tat umzusetzen:
Die Warmwasserbereitung und Heizung in der Herberge und der Wander- und Bikestation erfolgt durch eine Holzpellettanlage in Verbindung mit Solarkollektoren.
Auf dem Landschaftspflegehof nutzen wir die Energie des Erdreiches und gewinnen Wärme mit einer Erdwärmeheizung.
Unsere Abwässer werden mit einer Pflanzenkläranlage, übrigens Sachsens erster und damals höchst gelegener, gereinigt.
Wir lehren und praktizieren Müllvermeidung und -trennung.
Herberge und Ferienhäuser sind mit Energiesparbeleuchtung ausgestattet.

Auch bei Bauvorhaben sehen wir uns dem Landschaftsbild verpflichtet. Es wurden überwiegend regionaltypische Materialien verwendet: Schieferdachabdeckung, Holzverkleidungen, Stützmauern aus Naturstein, Fassadenbegrünungen. Da, wo Flächen stark beansprucht sind, z.B. auf dem Landschaftspflegehof, wurde ein Kopfsteinpflaster verlegt, das Wasser versickern lässt.
Unsere neuen Ferienhäuser sind in erzgebirgstypischer Bauweise errichtet. Sie sind - auch wenn der Eindruck leicht entstehen kann - keine Schwedenhäuser, sondern haben einen Anstrich aus ochsenblutroter Farbe. Ochsenblutrot wurde früher häufig verwendet und ist heute fast in Vergessenheit geraten.
Gebäudebewohnende Tiere wie Fledermäuse oder Höhlenbrüter sind bei uns willkommen. Für einige wurden sogar extra Nisthilfen angebracht. Der Landschaftspflegehof erhielt eine Plakette der Aktion „Fledermaus komm ins Haus“.
Bei der Gestaltung des Außengeländes wurde Wert darauf gelegt, dass ein harmonischer Übergang zur Landschaft gewahrt bleibt. Mit Viel Liebe und Gespür für das Detail wurde hier vorgegangen. Der Bauerngarten ist mit Staketten-Zaun und Schieferzaunssäulen eingefriedet, Streuobstwiesen und Hecken wurden angelegt, Natursteinmauern gesetzt, heimische Gehölze gepflanzt. Teilweise wurden sogar neue Lebensräume geschaffen: Vor dem Bürogebäude im Landschaftspflegehof befindet sich eine Fläche, die einer typischen erzgebirgischen Bergheide nachempfunden ist. Hier wachsen Zwergsträucher, Arnika und Blutwurz, sonnen sich Waldeidechse und Blindschleiche.