Schutzgebiete

Bunte Artenvielfalt auf Sachsens höchstem Gipfel - unterwegs im NSG „Fichtelberg“

Zwischen Oberwiesenthal und der Grenze zur Tschechischen Republik befindet sich das Naturschutzgebiet „Fichtelberg“. Seit 2008 vereint es die ehemaligen Naturschutzgebiete „Zechengrund“, „Fichtelberg-Südhang“, „Fichtelberg mit Schönjungferngrund“ und „Rohr- oder Schilfwiese“ sowie das FND „Börnerwiese“ zu einem einzigen, ca. 209 ha großen Naturschutzgebiet (NSG). Zu den insgesamt 6 Teilflächen des neuen NSG zählen auch Erweiterungs- und Verbindungsflächen zwischen den ehemaligen Schutzgebieten.

Als Schutzgebiet am höchsten Berg Sachsens treffen wir hier auf für die Höhenlage typische Lebensräume. Der besondere Reiz des Gebiets wird durch bunt blühende, artenreiche Bergwiesen, seltene Borstgrasrasen, Bergheiden, Bergfichtenwälder, naturnahe Bergbäche mit subalpinen Hochstaudenfluren, Quellen, Nieder- und Zwischenmoore bestimmt. Die Liste der seltenen und gefährdeten Arten, die hier beheimatet ist, ist lang. Mit Weißzüngel (Pseudorchis albida), Sumpfenzian (Swertia perennis), Alpen-Flachbärlapp (Diphasiastrum alpi-num), Feuerlilie (Lilium bulbiferum), Quirlblättrigem Weidenröschen (Epilobium alpestre), Kreuzotter (Vipera berus), Ringdrossel (Tordus torquatus), Wachtelkönig (Crex crex), Hochmoor-Gelbling (Colias palaeno) sind nur einige wenige Arten herausgegriffen.

Bedeutsame Zeugen der Landschaftsgeschichte am Fichtelberg sind die sog. „Beerhübl“. So werden die buckeligen, Beerstrauch bewachsenen Kleinstrukturen im Volksmund benannt, die Wissenschaftler als Frostmusterböden bezeichnen. Diese sind durch verschiedene Prozesse während der letzten (Weichsel-) Kaltzeit entstanden und bis heute erhalten geblieben.

Weit über die Region hinaus bekannt ist das Vorkommen von sog. arktisch-alpinen Elementen in Flora und Fauna. In Kaltluftinseln (das sind Geländestrukturen, in denen sich die kühle, feuchte Luft staut) konnten Pflanzen seit der letzten Kaltzeit überdauern. Botaniker unterscheiden dabei zwischen Kaltzeitrelikten und Kaltzeitzeugen.

Ein subalpin verbreiteter Kaltzeitzeuge im Gebiet ist eine kaum bekannte Pflanze mit dem seltsamen Namen Stängelumfassender Knotenfuß (Streptopus amplexifolius). In Sachsen stark gefährdet kommt das Liliengewächs mit seinen kleinen weißen Blüten und den roten Beeren nur noch in kühl-feuchten Schluchten der hinteren Sächsischen Schweiz und an wenigen Stellen im NSG „Fichtelberg“ vor. Er wächst hier in einer Höhenlage von über 1.000 m in kalten Gründeln (Geländesenken) in enger Nachbarschaft zu den subalpinen Hochstaudenfluren und farnreichen Bergfichtenwäldern.



NSG „Hermannsdorfer Wiesen“

Das NSG „Hermannsdorfer Wiesen“ gehört zu den ältesten und wertvollsten Naturschutzgebieten Sachsens. Es besitzt heute eine flächenmäßige Ausdehnung von 185 ha.
Das von nährstoffarmen Nassflächen geprägte NSG befindet sich 3 km südwestlich von Geyer im Geyerschen Wald beiderseits der Straße von Elterlein nach Geyer in einer Höhe von 609-697 m ü NN. Der Schutzzweck dient der Erhaltung und Entwicklung eines Grünland- und Waldkomplexes mit zum Teil einzigartig ausgebildeten Naturräumen sowie dem Schutz der gebietstypischen, seltenen und teilweise vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten.

Die Vielfalt und Einzigartigkeit der Pflanzenwelt im NSG beruhen vor allem selten gewordener Pflanzengesellschaften. Die Niedermoore und Sümpfe sind von Schilf- und Teichschachtelhalm-Röhrichten bedeckt. Das extensiv genutzte Feuchtgrünland, verzahnt mit Staudenfluren und Säumen, ist geprägt von Waldsimsen, Mädesüß und Schlangenknöterich. Auch die Borstgrasrasen stellen sich im Gebiet besonders heraus. Zu den wertvollen Pflanzenarten zählen Arnika, Sparrige Binse, Wald-Läusekraut, Niedrige Schwarzwurzel, Moor-Klee, Gewöhnliches Kreuzblümchen und Teufelsabbiss. Weiterhin sind gut ausgeprägte Rotschwingel-Bärwurz-Wiesen mit ihren kennzeichnende Arten der Bergwiesen wie bspw. Bärwurz, Zittergras, Perücken-Flockenblume und Weicher Pippau zu finden. Den Glanzpunkt setzen die zahlreichen Orchideenarten wie zum Beispiel die Sumpfsitter. Die nährstoffarmen Zwischenmoore beherbergen neben Torfmoosen und Beersträuchern wie z. B. die Rauschbeere und Moosbeere auch den Rundblättrigen Sonnentau und das Schmalblättriges Wollgras. Die Flachmoore und Feuchtwiesen sind u.a. gekennzeichnet durch Echtes Fettkraut, Sumpfblutauge, Kleiner Baldrian, und durch das bedeutende Vorkommen des Sumpf-Läusekrauts.

Das NSG besitzt eine bemerkenswerte Tierwelt. So kann gelegentlich der Wachtelkönig in den Wiesenbereichen sowie seltene Wasservögel zum Teil als Durchzügler am Schwarzen Teich beobachtet werden. Weiterhin ist Der Schwarze Teich das bedeutendste Laichgewässer für Erdkröten und Grasfrösche im Raum Annaberg. Besondere Tagfalter sind Hochmoor-Gelbling als Eiszeitrelikt, Lilagold-Feuerfalter und Rundaugen-Mohrenfalter. Auch zahlreiche Libellenarten und die Kreuzotter tragen zur Vielfalt im Gebiet bei.



Hochmoorrest mit Potenzial - NSG „Moor an der Roten Pfütze“

Der Hochmoorrest „Rote Pfütze“ befindet sich östlich der Stadt Elterlein im Bereich des Zusammenflusses von Wolfersbach (aus dem NSG „Hermannsdorfer Wiesen“ kommend) und dem als Rote Pfütze bezeichneten Bachlaufes aus der Hermannsdorfer Feldflur. Moor und Bachlauf haben eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Früher hatte das Moor eine Ausdehnung von über 50 ha. Aber auch hier wurde der Torf zu Brennzwecken gewonnen. Damit entspricht es dem bedauerlichen deutschen „Normalzustand“ eines Moores: nur noch ca. 5 % der Moore in Deutschland gelten als naturnah! Später wurde auch das Wassereinzugsgebiet entwässert, der Bachlauf der Rote Pfütze eingetieft, begradigt und uferbefestigt.

Das ursprüngliche Moor an der Roten Pfütze ist also größtenteils abgetorft und zeigt eher Zwischenmoorcharakter. Der nicht abgetorfte, plateauartige Moorrest im Zentrum ist ausgetrocknet. Seit 1967 ist das Moorgebiet und seine Umgebung mit insgesamt 15 ha Fläche Naturschutzgebiet (NSG). In den 1990er Jahren wurden Maßnahmen zur Wiedervernässung vorgenommen. Dazu wurde der Verlauf der Roten Pfütze renaturiert und Bachwasser ein-geleitet. Ob die Maßnahmen langfristig erfolgreich sind, kann noch nicht beantwortet werden. Derzeit wird im Zuge der Rechtsangleichung eine Erweiterung des Schutzgebietes diskutiert.

Gebietstypisch ist der Rauschbeer-Fichten-Moorwald im Restmoorbereich, in dem auch vom Aussterben bedrohte Spirken (Pinus rotundata) wachsen. In den Torfstichen hingegen wächst ein Birken-Moorwald. In gut vernässten, moorigen Bereichen treffen wir auf typische Moorschlenken-Gesellschaften, Zwergstrauchheiden mit Moosbeeren (Vaccinium oxy-coccus) und Großseggenriede. Kennzeichnend sind weiterhin Niedermoore, Sümpfe, feuchte Borstgrasrasen und Quellstellen mit ihrer entsprechenden Vegetation. Bedeutsam sind die Vorkommen von Sumpf-Blutauge (Potentilla palustris), Scheidigen Wollgras (Eriophorum vaginatum), Torf-Binse (Juncus squarrosus) und Teufels-Abbiss (Succisa pratensis). Das NSG ist Einstandsgebiet vom Schwarzstorch (Ciconia nigra) und Bekassine (Gallinago gallinago). Mit etwas Glück trifft man auf die Zweigestreifte Quelljungfer (Cordulegaster boltonii) beim Jagen entlang der Roten Pfütze.

Als Charakterart der Feucht- und Nasswiesen, Bergwiesen und offenen Moorflächen kann man im NSG den Braunscheckigen Perlmutterfalter (Boloria selene) beobachten. Namensgebend sind bei dieser Tagfalterart der sächsischen Vorwarnliste die perlmutterfarbenen Flecken auf der Unterseite der Hinterflügel. Die Flügeloberseiten sind rotbraun-orange mit einer „scheckigen“ dunklen Zeichnung.



Das Naturschutzgebiet „Kuttenbach“

Das Naturschutzgebiet wurde 1993 mit 50 ha unter Schutz gestellt. Es ist Teil des FFH-Gebietes „Kuttenbach- Moosheide-Vordere Aue“.
Zum NSG gehört ein großer Teil monotoner Fichtenforst mit einigen Höhlenbäumen und Altholzinseln und viel stehendem und auch liegendem Totholz. Dieser Fichtenforst wird langfristig in Bergmischwald umgewandelt. Besondere Schutzgüter des NSG aber sind der „Kuttenbach“ als naturnaher Mittelgebirgsbach mit seinem Quellgebiet, den dort befindlichen Gräben, Nassflächen und Quellbereichen, die sich daran anschließende Ufervegetation einschließlich der Ufergehölze und Hochstaudenfluren, die Feucht- und Frischwiesenbereiche, die Bergwiesen, Borstgrasrasen und Zwergstrauchheiden. Charakterart der Bergwiesen ist die Bärwurz, ein Doldenblütler, dessen dillartige Blätter einen typischen Geruch verströmen. Mit etwas Glück, kann man hier die Raupen des Schwalbenschwanzes, einer Tagfalter-Art, beobachten.
Das NSG ist Lebensraum zahlreicher gefährdeter Pflanzen- und Tierarten.

Seit 1991 wurden durch die Naturschutzstation Westerzgebirge umfangreiche Maßnahmen zur Biotoppflege, zur Biotopgestaltung und zum Biotopverbund durchgeführt.
Die „Sonntagswiese“ im Nordwesten des NSG, welche Jahrzehnte von den Sowjets als Schießplatz missbraucht worden war, wurde renaturiert. Auf den brach gefallenen Wiesen wurde die regelmäßige Mahd wieder eingeführt, das Mähgut wird beräumt und abtransportiert. Auf Teilflächen wird regelmäßig entbuscht, um das Gelände offen zu halten. Ein Laichgewässer wurde errichtet, Stein- und Totholzbiotope angelegt, Gatterungen zum Schutz von Weißtannenpflanzungen für den Waldumbau errichtet bzw. instand gehalten.
Um die Wiesen im „Bernsbacher Raum“ mit der „Oberen Hohbrunnwiese“ wieder zu verbinden, wurde eine Fichtenaufforstung rückgebaut und die Rodungsfläche wurde wieder in eine Wiese umgewandelt. Gleiches muss noch im nördlichen Teil erfolgen. Hier ist die „Sonntagswiese“ wieder mit der „Unteren Hohbrunnwiese“ zu verbinden.

Mitten durch das NSG führt entlang der ehemaligen Bahnlinie ein markierter Wanderweg als Teil der „Salzstraße“, und entlang der westlichen NSG-Grenze führt ein Weg von der „Sonntagswiese“ bis zum „Bernsbacher Raum“. Von diesen Wegen aus sind interessante Blicke ins NSG möglich und vielfältige Naturbeobachtungen zu machen.



Naturnahes Hochmoor am Erzgebirgskamm - das NSG „Schwarze Heide – Kriegswiese“

Umschlossen von ausgedehnten Waldgebieten liegt südlich der Gemeinde Satzung das aus zwei Teilen bestehende Naturschutzgebiet „Schwarze Heide – Kriegswiese“. Trotz der Abgeschiedenheit dieser Hochmoorflächen führte der Bedarf an Brennmaterial im 17. Jahrhundert zum Beginn des Torfabbaus. In Teilen des Gebietes wurde die Torfstecherei bis 1945 betrieben. Heute dagegen ist der 830 – 900 Meter hoch gelegene Moorkomplex ein wichtiger Lebensraum für typische Pflanzen- und Tierarten unserer Region. Außer den offenen Hochmoorflächen findet man im Schutzgebiet auch bewaldete Quellmoore, artenreiche Feuchtwiesen sowie bunte Bergwiesen.
Ganz besonders eindrucksvoll ist ein Besuch des Gebietes ab Juni, wenn die weißen, sanft im Wind wiegenden Fruchtstände des Scheidigen Wollgrases (Eriophorum vaginatum) die offenen Hochmoorbereiche bedecken. Die wolligen Anhänge der Grassamen, die für das Sauergras namens gebend sind, wurden früher vielfältig genutzt. So sammelte man die Fruchtstände um Kissen damit auszustopfen, Kerzendochte zu flechten oder Wundauflagen herzustellen. Aber auch als Heilpflanze fand das Wollgras in der Volksmedizin Verwendung. Die roh gegessenen jungen Triebe oder die geschälten Wurzeln sollen gegen Durchfall helfen. Dünstet man dagegen diese Pflanzenteile erhält man ein Gemüse, dem eine stärkende Wirkung nachgesagt wird.
Leider ist im 20. Jahrhundert der Bestand des Scheidigen Wollgrases durch Torfabbau, Eutrophierung und Kultivierung der Moore in Sachsen so stark zurückgegangen, das es auf der „Roten Liste“ als gefährdet eingestuft werden muss. Obwohl das Sammeln der Pflanze wohl nicht für den starken Rückgang Verantwortlich ist, sollte von einer Nutzung des Wollgrases abgesehen werden. In intakten Hochmooren, deren Charakterpflanze das Scheidige Wollgras ist, trägt es durch seine faserigen Stängel wesentlich zur Torfbildung bei.
Zum Erhalt dieser und anderer seltener Pflanzenarten wie z.B. der Moosbeere (Vaccinium oxycoccos) oder dem Rundblättrigen Sonnentau (Drosera rotundifolia) ist der Erhalt und die Wiederherstellung der naturnahen Hochmoorbereiche durch Wiederherstellung eines naturnahen Wasserhaushaltes notwendig. In Teilbereichen des Naturschutzgebietes ist dies allerdings nur zu gewährleisten, wenn umliegende Flächen nicht weiter entwässert werden. Eine Erweiterung des Schutzgebietes ist aus diesem Grunde wünschenswert. Nutznießer dieser Erweiterung wären mit Sicherheit auch einige der über 60 verschiedenen Brutvogelarten, die im Gebiet vorkommen. Darunter: Waldschnepfe (Scolopax rusticola), Waldohreule (Asio otus), Schwarzkehlchen (Saxicola torquata), Braunkehlchen (Saxicola rubetra), Reiherente (Aythya fuligula) und Krickente (Anas crecca). Und wer weiß, vielleicht würden sich auch die seltenen Funde von Trittsiegeln des Luchses (Lynx lynx) wieder häufen, wenn der Natur am Erzgebirgskamm in Zukunft mehr Raum gegeben wird, sich frei zu entfalten.


Das Naturschutzgebiet „Vordere Aue“

Das Naturschutzgebiet befindet sich südwestlich von Zwönitz in der Kleinlandschaft der Lössnitzgetäle. Von den Waldhufendörfern Lenkersdorf, Kühnhaide und Dittersdorf liegt je ein kleiner Teil der Gemarkung im NSG. Es handelt sich um ein nach Südwesten geneigtes Tal in offener Landschaft in der so genannten Lößnitz-Zwönitzer Schiefermulde.

Besondere Schutzgüter sind die Fließgewässer „Vorderer Aubach“, „Hahnelbächel“ und „Bachsangraben“, die sich daran anschließende Ufervegetation einschließlich der Ufer-gehölze und der Hochstaudenfluren, die Feucht- und Frischwiesenbereiche in den Talauen, die Kleinteiche, die Bergwiesen und die naturnahen Feld- und Einzelgehölze.
Auf Grund der Standortfaktoren befanden sich entlang des Vorderen Aubaches seit je her Wiesen, die Jahrhunderte lang nur zur Heugewinnung genutzt wurden. Nach 1970 jedoch wurden viele dieser Mähwiesen im unteren Teil des NSG in Weideland umgewandelt. Dies führte zu einem drastischen Artenrückgang. Im oberen Teil wurden große Bereiche völlig standortfremd mit Fichten aufgeforstet, weil hier auf Grund ausgewiesener Trinkwasserschutzgebiete eine Beweidung verboten war. Nur weil sich ab1975 der ehrenamtliche Naturschutz um die einstweilig sichergestellten 3,48 ha bemühte, einen Teil der Fichtenauf-forstung entfernen durfte und vor allem die Mahd wieder einführte, konnte das Gebiet mit einer für Westsachsen einmaligen Pflanzengesellschaft gerettet werden. 1987 wurden darauf hin 11,5 ha unter Naturschutz gestellt.

Ab 1991 führte dann die Naturschutzstation in Zwönitz umfangreiche Arbeiten zur Biotop-pflege, zur Biotopgestaltung und zum Biotopverbund durch. Nachdem inzwischen weitere Fichtenaufforstungen rückgebaut worden waren und die in Mähwiesen umgewandelten Rodungsflächen eine hervorragende Entwicklung genommen hatten, wurde 2003 das NSG neu festgesetzt und auf 46, 4 ha bedeutend erweitert. Bis 2013 werden noch Fichtenaufforstungen rückgebaut. Der Rest der Fichtenaufforstung soll langfristig in Laubmischwald umgewandelt werden. Gehölzpflanzungen mit standortgerechten Baum- und Straucharten zur Strukturierung und zur Landschaftsgestaltung wurden in den zurückliegenden Jahren vorgenommen. Deutlich hebt sich das NSG von der intensiv genutzten Umgebung ab. Das NSG ist eines der artenreichsten Gebiete im unteren Westerzgebirge. Die Große Sterndolde besitzt hier ihr westlichstes Vorkommen in Sachsen und die Herbstzeitlose eines ihrer größten im Erzgebirge.